Homöopathie - Einnahme & Dosierung

Empfohlene Einnahme von homöopathischen Mitteln

Homöopathische Zubereitungen sind durch das Potenzieren feinstoffliche Mittel, die entsprechend empfindlich sind, daher homöopathische Arzneien immer mit einem Plastiklöffel oder Porzellanlöffel einnehmen.
Globuli auf der Zunge zergehen lassen oder mit der Zunge in die Wangentasche schieben und dort zergehen lassen.
Alkoholhältige Tropfen können mit Wasser eingenommen werden, nicht gleich schlucken, etwas im Mund behalten.
Das Mittel ca. 30 Minuten vor oder nach einem Essen oder Trinken einnehmen, auch genügend Abstand zum Zähneputzen einhalten und mentholfreie Zahnpasten verwenden.

Dosierung

Je akuter ein Zustand, desto häufiger werden die Arzneimittel eingenommen - dies gilt für niedere und mittlere Potenzen.

Standard-Dosierung:    
Erwachsene und Kinder ab 5 Jahre 5 Globuli
Säuglinge und Kleinkinder 2-3 Globuli

Potenzen bis D6/C6 3 mal täglich.
Potenzen bis D12/C12 2 mal täglich.
Potenzen bis D30/C30 1 mal wöchentlich.

Potenzen ab D200/C200:  Die Einnahme ist mit ihrem Homöopathen abzuklären

Dosierung der Arzneimittel aufgrund der Heftigkeit der Beschwerden (bis C30/D30):

  • Bei akuten Beschwerden:
  • Alle 15 bis 30 Minuten 5 Globuli bis zum Eintritt einer Besserung (max. 6 mal) - bei Eintritt einer Besserung Einnahme reduzieren (2 - 3 x täglich) - bei fortschreitendem Heilungsprozess Einnahme weiter reduzieren - nach Abklingen der Beschwerden Mittel noch 2 - 3 Tage weiter einnehmen.
  • Bei sehr heftigen Beschwerden:
  • Eine Dosis der Arznei auf der Zunge zergehen lassen, zusätzlich 1 Gabe der Arznei in ca. 1/8 l Wasser auflösen (durch Rühren mit Plastik- oder Porzellanlöffel) und schluckweise trinken, oder mit dem Löffel einnehmen - ca. alle 15 Minuten einen Schluck.
  • Bei chronische Beschwerden wird eine Abklärung und entsprechende Mittelwahl durch einen homöopathischen Therapeuten empfohlen.


Die Selbstbehandlung abbrechen und einen Arzt aufsuchen:

  • Wenn bei akuten Erkrankungen nach 5 bis 6-maliger Einnahme der Arznei weder eine Besserung des Zustandes, noch eine Reaktion (vorübergehende Verstärkung der bestehenden Beschwerden) zu spüren ist (ev. ist auch eine andere Arznei erforderlich).
  • Wenn sich die Beschwerden weiter verschlechtern.
  • Wenn nach anfänglicher Besserung eine Verschlechterung eintritt.